Warum Investoren in volatile Energiemärkte auf robuste Prognosen setzen
Doch jede Investition in den Strommarkt ist auch eine Wette auf zukünftige Preise. Und genau hier liegt die Herausforderung für professionelle Investoren: Wie belastbar sind die Erlösannahmen hinter einem Projekt? Das zentrale Problem für Investoren in Energieinfrastruktur besteht darin, dass sie Entscheidungen mit einem Planungshorizont von 15 bis 30 Jahren treffen müssen, während die zukünftige Entwicklung des Strommarkts mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist. Ohne langfristige Strompreisszenarien fehlt eine belastbare Grundlage, um die potenziellen Einnahmen eines Projekts realistisch zu modellieren. Besonders kritisch ist dies bei Erneuerbare-Energien-Anlagen, deren Erlöse stark vom Marktpreis und der sogenannten Profilwertigkeit abhängen – also wie viel der Strom aus einer erneuerbaren Anlage wert ist. Ohne belastbare Daten dazu besteht die Gefahr, dass Risiken wie sinkende Capture Prices, zunehmende Volatilität oder regulatorische Veränderungen unterschätzt werden. Das führt zu Unsicherheit in der Renditeerwartung, erschwert die Finanzierung und kann dazu führen, dass wirtschaftlich sinnvolle Projekte nicht realisiert werden.
Wirtschaftlichkeit beginnt mit der Preisannahme
Ob Private Equity, Infrastruktur-Fonds oder Energieversorger: Investoren müssen langfristige Cashflows modellieren – oft über 20 bis 30 Jahre. Dabei ist die Entwicklung des Strompreises eine der zentralen Stellschrauben für den Return on Investment.
Die Realität: Projektentwickler arbeiten häufig mit unterschiedlichen Annahmen. Optimistische Preisprognosen, fehlende Sensitivitäten und intransparente Quellen erschweren die Vergleichbarkeit und Risikoabschätzung.
Montel’s europäische Strompreisszenarien – für Investoren gemacht
Montel Energy Brainpool bietet marktbasierte und konsistente Strompreisprognosen bis 2060 für ganz Europa – entwickelt, um Investoren, Banken und Projektierer auf eine gemeinsame Datengrundlage zu stellen.
Für Investoren besonders relevant
Transparente Modellannahmen zu Ausbauzielen, Nachfrage, CO₂-Preisen, Brennstoffkosten und Flexibilitätsoptionen
Praxisbeispiel: Bewertung eines Solarportfolios in Spanien
Ein europäischer Infrastrukturfonds steht vor der Entscheidung, in ein 300-MW-Solarportfolio in Spanien zu investieren. Der Investor nutzt die Strompreisszenarien von Montel zur Herleitung der Strompreisannahmen aus diesem Solarpark. Das Projekt kann sowohl mit dem Central Szenario als auch unter dem Tension-Szenario bewertet werden. Als Ergebnisse kann rauskommen, dass das Projekt solide Erträge nachweisen kann– und kann, erfolgreich akquiriert werden.
Strompreisprognosen sind ein Risikofilter – und eine Chance
Für Investoren sind Strompreisszenarien kein reines Analyse-Tool – sie sind ein strategisches Instrument zur Steuerung von Marktrisiken.
Montel bietet die Grundlage für fundierte Entscheidungen – und damit für nachhaltige Rendite in einem sich wandelnden Energiemarkt.