Einführung eines Rückzahlungsmechanismus:
Auswirkungen eines zweiseitigen CfD auf die Finanzierung von EE-Anlagen
Key takeaways
- Jahresmarktwert schlägt Kurzintervalle Ein jährlicher Abrechnungszeitraum liefert die stabilsten Cashflows und minimiert Rückzahlungsrisiken; kürzere Intervalle erhöhen Volatilität und verschieben Risiken auf Betreiber.
- Marktwertkorridor glättet Belastungen Ein Korridor begrenzt Rückzahlungen bei hohen Marktwerten und verbessert Planbarkeit, ohne außergewöhnliche Übererlöse vollständig unangetastet zu lassen.
- Referenzwert setzt Systemanreize Der Referenzwert sollte idealerweise als Jahresmarktwert einer Referenzanlage bestimmt werden. Eine strikte Anwendung der 1‑Stunden‑Regel für den Referenzwert entlastet das EEG‑Konto und fördert einspeiseoptimierendes Verhalten (z. B. durch Speicher).
- Marktwertkorridor: Balance zwischen Stabilität und Marktsignalen Ein Marktwertkorridor reduziert Rückzahlungsvolatilität und verbessert Bankability. Der Verzicht darauf stärkt die Marktintegration und beschleunigt den Übergang in PPAs. Die politische Zielsetzung entscheidet über die Gewichtung.
- Opt‑out als Brücke zum Markt Ein einmaliges, unwiderrufliches Opt‑out erhält notwendige Flexibilität, stärkt die PPA‑Liquidität und senkt langfristig die Förderabhängigkeit, ohne die grundsätzliche Finanzierbarkeit im CfD zu gefährden.